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Tolstoi

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Gedanken zum melancholischen Weltbild

von Leo Tolstoi
Bernhard J. Mitterauer

Wie jede Persönlichkeit kann man auch Tolstoi unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beschreiben und zu interpretieren versuchen. So liegt beispielsweise eine umfassende Analyse der Persönlichkeit Tolstois von Ulrich Schmid (2009) vor. Es gibt aber auch Ansätze, die Tolstoi – zumindest zeitweise – eine seelische Erkrankung (Depression, manisch-depressives Kranksein) unterstellen (Rancour-Laferriere, 2005, Storr 1972). Dagegen wendet sich der vorliegende Essay. Man kann nämlich grundsätzlich davon ausgehen, dass das Weltbild Tolstoi´s von hohen Idealen und einem Streben nach Vollkommenheit bestimmt war, so dass das Nicht-Erreichen dieser hohen Ziele wiederholt zu einem melancholischen Wirklichkeitserleben geführt hat. Melancholie ist aber keine Krankheit!

Nun ist es aber so, dass die zeitgenössische Psychiatrie Melancholie mit krankhafter Depression gleichsetzt, was gerade bei hoch differenzierten und genialen Persönlichkeiten einer Fehldiagnose gleichkommt. Diese Abgrenzung der Depression von der Schwermut im Sinne eines kulturellen und humanistischen Melancholiebegriffs, konnte bereits am Beispiel Georg Trakl´s gezeigt werden (Mitterauer, 2009). Wie könnte nun das melancholische Weltbild von Tolstoi ausgesehen haben?
Nach dem Versuch einer Beschreibung der wesentlichen Komponenten seines melancholischen Weltbildes, soll dieses durch Zitate aus „meine Beichte“, „Flucht und Tod“ sowie „Für alle Tage. Ein Lebensbuch“ belegt werden. Das Streben nach Vollkommenheit und Unsterblichkeit stößt auf Grenzen, vor allem durch den Tod. In Zeiten, in denen diese unlösbare Situation das Bewusstsein Tolstoi´s dominiert hat, ist er schwermütig geworden. Seine Versuche, die Gottesfrage rein verstandesmäßig zu lösen, ohne die offenbarten Mysterien des Christentums heranzuziehen, sind gescheitert. Dasselbe gilt für seine späten Versuche, dem Reichtum abzuschwören und alles den Armen zu geben. Vielmehr treibt ihn sein radikales Christentum in die Überzeugung, durch sein materielles Wohlleben gesündigt zu haben, womit eine quälende Angst vor dem Tod verbunden war. Tolstoi´s Melancholie entstand aus der Zerreißprobe einer erlebten irdischen Wirklichkeit und einer ersehnten vollkommenen jenseitigen Realität. Dieses Wirklichkeitserleben eröffnet einen metaphysischen Raum, der existentiell (noch) nicht betreten werden kann. Daher stehen das unlösbare und rein verstandesmäßige Todesproblem und die Sinnlosigkeit jedweder Tätigkeit im Brennpunkt seiner melancholischen Traurigkeit und Verzweiflung.

Die in „meine Beichte“ erste schwere seelische Krise ist wesentlich eine Sinnkrise im Sinne einer Identitätskrise sowie sie im Laufe des Lebens bei vielen Menschen auftritt (Erikson, 1970). Der Genius Tolstoi´s hat die Sinnfrage jedoch so radikal gestellt, dass er vorübergehend keinen Sinn gesehen hat, irgendetwas zu tun: „Es überkamen mich Augenblicke des Zweifels, förmlichen Stillstandes des Lebens; mir war, als wüsste ich nicht, wie ich leben sollte, was ich tun sollte – ich verlor das Gleichgewicht und verfiel in Schwermut. Aber das ging vorüber, und ich lebte wieder wie vorher…. Diese Augenblicke des Stillstands meines Lebens drückten sich immer in den selben Fragen aus: Wozu? Und was dann? (S. 25). Aber auch der späte Tolstoi wird in „Flucht und Tod“ zeitweise als tief schwermütig beschrieben: „Quälende Schwermut, im Bewusstsein der Schändlichkeit meines Lebens inmitten von Menschen, die arbeiten, um mit knapper Not sich und die Ihren vor Kälte und Hungertod zu bewahren…. ja, die Not und der Neid und der Hass gegen die Reichen sind schwer und qualvoll, und doch weiß ich nicht, ob die Schmach meines Lebens nicht qualvoller ist“ (S. 101).

Legt man diese Selbstbeschreibung Tolstoi´s seines seelischen Zustandes den psychiatrischen Kriterien der Depression (gedrückte Stimmung, Verlust an Interessen oder Freude, Biorhythmusstörungen, Hemmung oder Erregung, Unzulänglichkeitsgefühle) zugrunde, so hätte er durchaus an krankheitswertigen Depressionen gelitten. Hier handelt es sich aber nur um eine statistisch orientierte, oberflächliche Diagnose, die der Individualität der Persönlichkeit des Dichters nicht gerecht wird. Man kann auch sagen, sie passt nicht in diese statistisch-diagnostischen Kategorien (Reeve, 2008). Warum? Das Wirklichkeitserleben in der krankhaften Depression unterscheidet sich wesentlich von jenem in der Melancholie. In der Depression treten plötzlich die beschriebenen Störungen des seelischen und körperlichen Befindens auf, für die der Betroffene keine ausreichende Erklärung hat (Mitterauer, 2009). In der Melancholie hingegen ist der seelische Zustand Ausdruck nicht lösbarer Fragen und Probleme bezüglich der Zukunft der eigenen Existenz, insbesondere nach dem Tod. So ist Tolstoi in seinem Streben nach Vollkommenheit, Unsterblichkeit, absoluter Gerechtigkeit und Vereinigung mit Gott und den Menschen immer wieder in Schwermut, Schuld und Todesangst geraten. Im Gegensatz zu einem depressiven Menschen war sich Tolstoi bewusst, warum seine Stimmung schwer gedrückt ist.

Dieses melancholische Weltbild soll nun anhand einiger Zitate beleuchtet werden. Im „Lebensbuch“ dringt immer wieder durch, dass Tolstoi eigentlich ein Vernunftmensch ist, der nach Vervollkommnung strebt. So zitiert er beispielsweise häufig auch Kant. Dieses Prinzip der Vervollkommnung stellt Tolstoi in folgenden rationalen Zusammenhang:“ Wohin die Menschheit geht, wissen wir nicht. Die höchste Weisheit besteht darin zu wissen, wohin du zu gehen hast. Und das weißt du: Zur höchsten Vollkommenheit“ (S. 47). Es kommen dabei aber auch noch Gott und Ethik ins Spiel: „In jedem von uns wohnt Gott. Der Gedanke daran ist der beste Schutz des Menschen vor dem Bösen und der beste Ansporn Gutes zu tun (S. 82)….“ Das allgemeine Übel des Lebens kann man nur mit einem Mittel bekämpfen: Mit der sittlichen Vervollkommnung des eigenen Lebens (S. 299). Tolstoi ist jedoch – trotz seiner Versuche, auf alle Annehmlichkeiten des aristokratischen Lebens zu verzichten – gescheitert, diese sittliche Vervollkommnung zu erreichen. Die Hauptursache war nicht der damit einhergehende Konflikt mit Ehefrau und Familie, sondern die eigenständige und abgetrennte Realität seines subjektiven Gewissens.

Die eigenständige Realität seines subjektiven Gewissens bestand darin, dass Tolstoi der absoluten Überzeugung war, sich durch seinen Reichtum versündigt zu haben. Aufgrund seines intellektuellen Gottesbildes mit Ablehnung kirchlicher Lehren konnte er auf keinen sündenvergebenden Gott zurückgreifen und musste daher bis zuletzt als sündiger Mensch sein Leben ertragen. Damit ging eine quälende Todesangst einher: „Todesfurcht ist einem Vernunftmenschen nicht eigen. Die Todesfurcht des Menschen ist das Bewusstsein der Sünde…. Für den Heiligen gibt es keinen Tod“ (S. 109).

Das Leben des späten Tolstoi war zunehmend von einer Sehnsucht nach seiner Vereinigung mit allen Menschen in Gott getragen. Dieser ideale Anspruch kann während des irdischen Daseins nicht ins Werk gesetzt werden. Tolstoi erkennt zwischen den Menschen eine allgemeine Verwandtschaft, wobei das göttliche Prinzip, das in jedem Menschen wohnt, die Menschheit trägt. Hier spürt man den Einfluss von Seneca und der stoischen Philosophie, der sein Weltbild deutlich mitbestimmt haben dürfte. Wie bei vielen großen Menschen ist auch eine Neigung zum Pantheismus zu vermuten.

Die Melancholie des großen Dichters ist aus dem oben beschriebenen Weltbild entstanden und wird mit seinen eigenen Worten in ihrem Wesen dargestellt: „Das Bewusstsein von Endlichkeit mitten in einer unendlichen Welt und das Bewusstsein von Sündhaftigkeit, d.h. der Nicht-Erfüllung all dessen, was man hätte tun können und tun sollen, aber nicht getan hat – dieses Bewusstsein hat es immer gegeben und wird es immer geben, solange der Mensch, Mensch ist“ (S. 154). Ein derartiges tiefgreifendes melancholisches Weltbild hat nichts mit krankhafter Depression zu tun, was auch für den Laien evident sein dürfte.

Man kann nun argumentieren, dass die sich aufdrängenden Selbstmordgedanken von Tolstoi sowie sie in „meine Beichte“ beschrieben sind, ein typisches Symptom einer Depression darstellen. Wie bereits zum Thema Depression ausgeführt, ist auch die Idee des Selbstmordes eine naheliegende Möglichkeit, das völlig sinnlose Leben radikal zu beenden. Selbsttötung war daher für Tolstoi das Ergebnis einer rationalen Überlegung und ist nicht aus einer Gemütserkrankung entstanden. „Der Gedanke an Selbstmord kam mir ebenso natürlich, wie mir früher die Gedanken an die Verbesserung meines Lebens gekommen waren…. Ich wollte nur deshalb nicht eilen, weil ich nichts unversucht lassen wollte, um Klarheit in diese Wirrnis zu bringen“. (Meine Beichte, S. 27). Die Idee der Selbsttötung stellt hier lediglich eine radikale Möglichkeit dar, sich von der Sinnlosigkeit des Lebens zu befreien. Menschen, die sich im Rahmen einer Depression zum Selbstmord gedrängt fühlen, stellen keine vergleichbaren rationalen Überlegungen mehr an und müssen ihren Lebensüberdruss durch Handeln beenden oder zumindest zu beenden versuchen.

Ein wesentliches Ergebnis unserer Selbstmordforschung ist, dass Menschen, die die Fähigkeit zur Selbsttötung haben, einen radikal verwerfenden Handlungsstil auch im zwischenmenschlichen Bereich zeigen. Betrachtet man Tolstoi´s Verhalten ab dem einschneidenden Erlebnis der Armut bei seiner Teilnahme an der Volkszählung in Moskau, so war er eigentlich bis zuletzt nicht ausreichend fähig, alles was er für sich falsch und ungerecht gehalten hatte, zu verwerfen und das angestrebte bedürfnislos – sittliche Leben wirklich in die Tat umzusetzen. Die einschlägigen Passagen in seinen Schriften, insbesondere in „Flucht und Tod“ demonstrieren geradezu, dass Tolstoi alles Mögliche (Staat, Institutionen, Kunst, Kirche, Wissenschaft etc.) abgelehnt hat, thematisch aber darin gefangen geblieben ist. Auch seine wiederkehrenden Fluchtversuche aus der Welt des Wohlstandes, die noch immer sein Familienleben bestimmte, sind eben Versuche geblieben. Der letzte Fluchtversuch ist nur durch den Tod gelungen, so dass der Buchtitel „Flucht in den Tod“ vielleicht treffender wäre. Tolstoi hat vermutlich immer gespürt, dass seine existentielle Problemlösung letztlich nur durch den Tod erfolgen kann, Selbstmord ist daher nur eine Todesidee geblieben.

In der sogenannten kritischen Literatur wird Tolstoi aber auch noch eine narzisstische Störung angehängt (Rancour-Laferriere, 2005). Hier kommt es allerdings darauf an, was man unter Narzissmus versteht. In der Psychologie und Psychiatrie sind mit Narzissmus Begriffe wie erhöhte Selbstbezogenheit, Egoismus und Größenideen verbunden. Wenn man die Schöpferkraft von Tolstoi und die damit einhergehende weltweite Berühmtheit als erhöhte Selbstbezogenheit bishin zum Größenwahn interpretiert, so entspricht diese Auslegung in keiner Weise seiner Persönlichkeit. Der Dichter wird auch immer wieder als extrem egoistisch in Bezug auf seine Ehefrau dargestellt. Zumindest ist aus dem Briefwechsel und der Darstellung der Ehebeziehungen durch seine Ehefrau zu ersehen, dass sie gerne und sehr interessiert bei der Niederschrift seiner Werke mitgearbeitet hat. Dass sie jedoch mit dem radikalen Verzicht auf alle Besitzungen nicht einverstanden war, ist einleuchtend.

Wir verstehen unter Narzissmus eine totale Selbstbezogenheit der Persönlichkeit, die nur sich selbst sieht und alles um sich herum verwirft. Dies lehrt uns ja auch der Mythos von Narziss und Echo (Mitterauer, 2009). Das melancholische Weltbild Tolstois ist hingegen von einer gegenteiligen Einstellung geprägt. Er strebt ein natürliches, gerechtes Zusammenleben aller Menschen bis hin zu den Tieren an. Da es ihm dabei um das göttliche Prinzip geht, interessiert es ihn nicht, einen idealen Staat zu entwerfen wie es Platon, Thomas Morus und Bacon versucht haben.

In der psychiatrischen Krankheitslehre wird bei Menschen mit einem narzisstischen Größenselbst eine Neigung zu Hochstimmungen – Manie genannt – beschrieben. Autoren, die bei Tolstoi eine narzisstische Störung zu erkennen vermeinen, stellen daher in seinen Schriften und Verhaltensbeschreibungen durch andere auch extreme Stimmungsschwankungen nicht nur  von Depressionen, sondern auch von manischen Episoden fest. Eine manische Episode ist durch eine Hochstimmung, Irritierbarkeit, Ideenflucht, Größenideen und Schlaflosigkeit gekennzeichnet. Keines dieser Symptome ist bei Tolstoi aufgetreten. Sein Leben bis zum Tod war von einer ungebrochenen schöpferischen Kraft geprägt (Müller-Kamp, 2008). Wäre bei Tolstoi im Laufe seines Lebens eine Manie aufgetreten, so hätten sich nicht nur Größenideen, sondern auch ideenflüchtige Passagen in seinen Schriften gezeigt.

Kritisch betrachtet, könnte man allerdings die Idee, nicht sterben zu müssen als manische Größenidee interpretieren, weil dieses Verhalten auf einen Realitätsverlust hinweist. So berichtet Gorki, dass Tolstoi, ungeachtet seiner starken Vernunft, zuweilen gehofft oder doch daran gedacht habe, die Natur werde möglicherweise mit ihm eine Ausnahme machen und ihm physische Unsterblichkeit gewähren (zitiert nach Mann, 1982). Wenn man hier einen Realitätsverlust annimmt, so stellt sich die Frage, welcher Realität. War es nicht eher der Versuch, sich den Raum einer metaphysischen Wirklichkeit zu eröffnen, einer Wirklichkeit, nach der Tolstoi immer gesucht hat: „Heilige sterben ja nicht.“ Konnte Tolstoi dadurch kurzfristig seine quälende Versündigung ablegen? Vielleicht hat er sich in derartigen Zuständen wirklich als Heiliger erlebt. Wir können in diese Wirklichkeit nicht hineinsehen, so dass es keinesfalls zulässig ist, von einer manischen Episode zu sprechen.

Das Gottesbild von Tolstoi gebietet ihm während des irdischen Daseins die Nachfolge Christi durch Gerechtigkeit und gute Taten, so dass er in der jenseitigen Existenz eine weitere Vervollkommnung bis hin zur Vereinigung mit Gott und allen Lebewesen erreichen kann. Für den guten Menschen ist der Tod daher ein natürlicher Übergang in ein besseres Jenseits. Als Tolstoi jedoch zur Überzeugung gerät, dass er ein sündiger Mensch sei, überkommt ihn eine quälende Angst vor dem Tod. Damit kann er verstandesmäßig nicht mehr umgehen, sondern reagiert mit einer tiefen Melancholie.

Die Rationalität seiner Auffassung von Gerechtigkeit ist radikal. Wenngleich er bis zuletzt ein reines christliches Leben angestrebt hat, indem er versuchte auf sein Vermögen zu verzichten und es den Armen zu geben, so ist er an diesem christlichen Ideal schließlich gescheitert.

Kenner des Werkes und Lebens von Tolstoi können vielleicht Argumente anführen, dass sein Verhalten dann und wann psychische Störungen zeigt, insbesondere seine radikale Lebensweise, seine Fluchtversuche und das zuletzt aufgetretene Verhalten der Ehefrau gegenüber. Dies ist eine Frage der subjektiven Interpretation eines jeden außenstehenden Beobachters. Da jedoch die verschiedenen Wirklichkeitsbereiche von Tolstoi, in denen er gewirkt hat, hoch individuell sind, kann man sich ohnehin eine in sie tief hineingehende Interpretation nicht anmaßen.

Die bescheidene Intention des vorliegenden Essays besteht im Wesentlichen darin, einen Genius in der kreativen Vielfältigkeit seines Verhaltens „nicht krank zu schreiben“, eher zu verstehen und letztlich zu bewundern. Diese Adresse ist vor allem auch an die zeitgenössische Psychiatrie gerichtet, weil sie die existentielle Herausforderung in der Melancholie mit einem Zustand hoffnungsloser Depression gleichsetzt.

Literatur:
Erikson EH, (1970). Reflections on the dissent of contemporary youth. International Journal of Psychoanalysis 51, 12-22.

Fülöp-Miller R., Eckstein F. (1925). Tolstoj, Flucht und Tod. Bruno Cassirer Verlag, Berlin.

Mann T. (1982). Goethe´s Laufbahn als Schriftsteller. Fischer Verlag, Frankfurt am Main.

Mitterauer B. (2003). Grundlagen der Selbstmordverhütung – gesammelte Studien. Klopf J., Griebnitz E., Kofler B. (Hrsg.), Manz Crossmedia, Wien.

Mitterauer B. (2009). Narziss und Echo. Ein psychobiologisches Modell der Depression. Springer Verlag, Wien.

Müller-Kamp E. (2008). Nachwort. In: Tolstoi L. Meine Beichte. Heinrich Hugendubel Verlag, München,  SS. 125-135.

Rancour-Laferriere D. (2005). Does god exist? A clinical study of the religious attitudes expressed in Tolstoy´s confession. The Slavic and East European Journal 49, 445-473.

Reeve P. (2008). Mental health: maybe human troubles don´t fit into set categories. Nature 454, 824.

Schmid U. (2010). Nachwort. In: Tolstoi L. Für alle Tage. Ein Lebensbuch. C.H. Beck Verlag, München, SS. 727-742.

Storr A. (1972). The dynamics of creation. Ballantine Books, New York.

Tolstoi L. (2008). Meine Beichte. Heinrich Hugendubel Verlag, München.

Tolstoi L. (2010). Für alle Tage. Ein Lebensbuch. C.H. Beck Verlag, München.